Bau Hauptmaßnahme

Sie haben noch Fragen? Vom Planungsprozess über die Variantenauswahl bis zu den Baumaßnahmen – hier haben wir die zentralen Fragestellungen zum Thema "Bau Hauptmaßnahme" zusammengefasst:

 

Mit welchen Beeinträchtigungen ist während der Bauphase zu rechnen?

Aufgrund der abgängigen Bauwerke werden im Großraum Wetzlar über den gesamten Bauzeitraum sehr viele Baustellen nötig. Die heutige B 49 im Innenstadtbereich wird in zwei Abrissphasen jeweils von der westlichen Stadteinfahrt und danach von der östlichen Stadteinfahrt voll gesperrt werden. Für den Durchgangsverkehr muss während der langen Bauzeit eine leistungsfähige Umleitung angeboten werden. Deshalb wird in den nächsten Jahren – unabhängig von der ausgewählten Variante – viel am Bestand der A 45, der A 480 und der B 277, vor allem aber an den jeweiligen Straßenknotenpunkten, aufwändig optimiert werden. Diese Vorarbeiten haben mit der Instandsetzung der Taubensteinbrücke bereits begonnen.

Eine Planung des genauen Ablaufs der Arbeiten und der zu ergreifenden Schutzmaßnahmen erfolgt in der nächsten Planungsphase.

Mit welcher Bauzeit ist für die Hauptmaßnahme zu rechnen?

Eine erste, grobe Bauzeitermittlung hat aufgrund der sehr komplexen Arbeiten für alle vier Varianten eine sehr lange Bauzeit (ca. 7-10 Jahre) ermittelt. In der nächsten Planungsstufe wird für die auszuwählende Vorzugslösung konkreter geplant werden, welche Arbeiten wie durchzuführen sind, sodass erst mit Abschluss der Entwurfsplanung belastbare Bauzeiten angegeben werden können.

Fest steht, dass die Dauer der innerstädtisch auszuführenden Arbeiten unmittelbar davon abhängig ist, ob eine neue, sehr lange und breite Hochstraße errichtet würde oder (falls eine der drei Umfahrungsvarianten gebaut wird) die deutlich kleineren Stadtzubringer. Im Falle der Stadtzubringer könnten die innerstädtischen Bauarbeiten abschnittsweise deutlich früher abgeschlossen werden.