Hessen Mobil hat daher im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums technische Möglichkeiten untersucht, wie ein Ersatz des gesamten Brückenzuges realisiert werden kann.
Mit der Entscheidung für die Umfahrung im Tunnel wird die Wetzlarer Innenstadt deutlich vom Durchgangs- und Lkw-Verkehr entlastet. Künftig wird der Teil des Verkehrs, der nicht die Innenstadt zum Ziel hat, westlich von Dalheim durch den Tunnel von der neuen B 49-Anschlusstelle bei Altenberg auf die A 480 und weiter auf die A 45 geleitet. Die Innenstadt bleibt weiterhin über zwei Stadtzubringer – von Osten und Westen – erreichbar. Der gesamte Abschnitt des heutigen Trassenverlaufs der B 49 zwischen der zukünftigen Anschlussstelle bei Kloster Altenberg und der Anschlussstelle Wetzlar-Ost wird auf je einen Fahrstreifen pro Richtung reduziert. Dies erfolgt durch Rückbau bzw. Teilrückbau der heutigen B 49.
Nach der Sperrung des Brückenzugs der B 49 bis zur Fertigstellung der neuen Umfahrung mit Tunnel muss der Verkehr der B 49 über Umleitungsstrecken geführt werden. Dafür werden in Wetzlar verschiedene Vorabmaßnahmen in mehreren Abschnitten zeitlich gestaffelt umgesetzt, um Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten.