Durch die Umfahrung bei Dalheim im Tunnel wird der Durchgangsverkehr künftig über die neue Trasse der B 49 um Wetzlar herumgeführt. Für den Ziel- und Quellverkehr in die Stadt Wetzlar und aus der Stadt heraus werden die Stadtzubringer Ost und West hergestellt. Der Stadtzubringer West umfasst den Teilabschnitt zwischen der künftigen Anschlussstelle bei Kloster Altenberg und der heutigen Anschlussstelle Wetzlar-Mitte.
Derzeit befindet sich die Planung des Stadtzubringers West in der Voruntersuchung. Dabei werden verschiedene Varianten geprüft, wie der Verkehr im westlichen Bereich der bisherigen B 49-Trasse künftig geführt werden kann. Da sich das Verkehrsaufkommen deutlich reduzieren wird, wird voraussichtlich nur noch ein Fahrstreifen je Fahrtrichtung erforderlich sein. Aktuell gibt es noch keinen Favoriten und keine Entscheidung für oder gegen eine Variante.
Vier Planungsabschnitte des Stadtzubringers West
Der künftige Stadtzubringer West ist in vier Planungsabschnitte gegliedert. In der Voruntersuchung werden drei Varianten im Detail ausgearbeitet. Unterschiede ergeben sich lediglich im Planungsabschnitt C, während die Planungsabschnitte A, B und D in allen Varianten identisch sind.
Planungsabschnitt A – künftige Anschlussstelle bei Kloster Altenberg bis Einhausung Dalheim
- Bau des Stadtzubringers auf der heutigen Bestandstrasse der B 49 mit Nutzung der beiden nördlichen Fahrstreifen (heutige Fahrtrichtung Limburg)
- Südliche Fahrstreifen können zurückgebaut oder anderweitig genutzt werden.
Planungsabschnitt B – vorhandene Einhausung Dalheim
- Nutzung der nördlichen Röhre für den motorisierten Verkehr
- Die südliche Röhre der Einhausung muss aus technischen und statischen Gründen bestehen bleiben.
- Ein Nutzungskonzept für die beiden südlichen Fahrstreifen (heutige Fahrtrichtung Wetzlar) wird noch erarbeitet.
Planungsabschnitt C – ab Einhausung Dalheim bis neue Dillbrücke
- Südliche Fahrstreifen können zurückgebaut oder anderweitig genutzt werden.
Variante 1: Herstellung im Bereich der Bestandstrasse der heutigen B 49
- Gradliniger Verlauf und Nutzung der Bestandstrasse B 49 für den Stadtzubringer
- Anbindung des WestanschlussesÖffnet sich in einem neuen Fenster über eine Verbindungsrampe
- Zwei Knotenpunkte sowie ein Kreuzungsbauwerk (Brücke) erforderlich