Der Westanschluss, dargestellt auf einer Luftbildaufnahme

Der Westanschluss

Um sicherzustellen, dass die Wetzlarer Innenstadt von Westen her gut erreichbar bleibt, ist – neben dem „Stadtzubringer West“ – eine zusätzliche Straßenverbindung zwischen der Anschlussstelle Wetzlar-Dalheim und dem Neustädter Platz in Wetzlar vorgesehen. Dieser Westanschluss Wetzlar (L 3020n) wird nach der Sperrung der Hochstraße die Anbindung an die Wetzlarer Innenstadt sicherstellen.

Um sicherzustellen, dass die Wetzlarer Innenstadt von Westen her gut erreichbar bleibt, ist – neben dem „Stadtzubringer West“ – eine zusätzliche Straßenverbindung zwischen der Anschlussstelle Wetzlar-Dalheim und dem Neustädter Platz in Wetzlar vorgesehen. Dieser Westanschluss Wetzlar (L 3020n) wird nach der Sperrung der Hochstraße die Anbindung an die Wetzlarer Innenstadt sicherstellen. Auch nach Fertigstellung der dauerhaften Umfahrung inklusive Tunnel westlich von Dalheim sowie der beiden Stadtzubringer bleibt der Westanschluss als zusätzliche Verbindung zur Innenstadt erhalten.

Für den Westanschluss sind neue Brücken über die Bahn und über die Dill zu errichten; die bestehende Dillbrücke in der Altenberger Straße wird abgebrochen. Zudem soll eine Lärmschutzwand gebaut werden. Der Bahnübergang in der Altenberger Straße wird – je nach Variante der Geh- und Radwegführung – vollständig oder teilweise zurückgebaut. Die Altenberger Straße wird über zwei neu zu errichtende „Querspangen“ an den Westanschluss angebunden.

Die umfangreichen Planungen für den Westanschluss werden über eine Baurechtschaffung abgesichert. Alle Anstrengungen sind darauf gerichtet, den Westanschluss vor der endgültigen Außerbetriebnahme der Hochstraße fertigzustellen.

Für die künftige Führung des Geh- und Radverkehrs wurden verschiedene Varianten zur Querung der Bahn (Bereich „Gelb“) und der Dill (Bereich „Rot“) entwickelt, die auch miteinander kombiniert werden können. Die gesamte Planung erfolgt in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG und der Stadt Wetzlar.

 

Für die künftige Führung des Geh- und Radverkehrs werden verschiedene Varianten zur Querung der Bahn (im Luftbild gelb markiert) und der Dill (im Luftbild rot markiert) dargestellt

Zusätzlich werden auch zwei Kombi-Varianten zur Führung des Geh- und Radverkehrs direkt mit dem Westanschluss sowie den Querspangen untersucht.

Für beide Fuß- und Radverkehr-Querungen sowie für die Kombi-Varianten wird jeweils eine Vorzugsvariante erarbeitet. Auf dieser Grundlage entwickelt Hessen Mobil anschließend die bestmögliche Gesamtlösung für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.

Varianten für die Querung der Bahnstrecke: 

Die Luftbildaufnahme zeigt Variante 1.1, Geh- und Radwege-Unterführung mit barrierefreie Rampen sowie Treppenanlagen

Variante 1.1:

Geh-/Radweg Unterführung

Beidseitig der Bahntrasse werden barrierefreie Rampen sowie Treppenanlagen als Zuwegung zur Unterführung geschaffen.

Variante 1.2: Geh-/Radweg Unterführung

Variante 1.2

Geh-/Radweg Unterführung

Beidseitig der Bahntrasse auch hier barrierefreie Rampen sowie Treppenanlagen als Zuwegung zur Unterführung.

Farbige Karte zeigt Westanschluss Variante 2: Geh-/Radweg Überführung (Brücke)

Variante 2:

Geh-/Radweg Überführung (Brücke)

Geh- und Radwege-Brücke nordwestlich des Bahnübergangs. Beidseitig der Brücke Treppentürme und barriefreie Rampen.

Luftaufnahme zeigt den Verlauf der Variante 3

Variante 3:

Variante 3: Geh-/Radweg-Führung Bahnübergang

Der Bahnübergang wird so umgebaut, dass zukünftig nur Fußgängerinnen und Fußgänger sowie der Radverkehr kreuzen können.

Varianten für die Querung der Dill: 

Eine farbig markierte Luftaufnahme zeigt den Streckenverlauf

Variante 1:

Geh-/Radweg südlich der Dillbrücke

Parallele Geh- und Radwege-Brücke südlich der neuen Dillbrücke vor. Auf der Ostseite der Dill Treppe und Rampe.

Luftaufnahme mit Markierungen zeigt den Verlauf

Variante 2:

Geh-/Radweg nördlich der Dillbrücke

Wegführung über nördlich der neuen Dillbrücke gelegene Brücke. Östlich und westlich der neuen Brücke zusätzlich Rampen.

Luftaufnahme mit Markierungen zeigt Verlauf

Variante 3.1:

Geh-/Radweg auf und nördlich der Dillbrücke

Zusätzlich auf der südlichen Kappe der neuen Dillbrücke ein Geh- und Radweg (wegen Neigung nicht barrierefrei).

Luftaufnahme mit Markierungen zeigt Verlauf von Geh-/Radweg-Führung auf und nördlich der Dillbrücke

Variante 3.2:

Geh-/Radweg auf und nördlich der Dillbrücke

Ausbildung der Zuwegung hinauf auf den zusätzlichen Geh- und Radweg auf der südlichen Brückenkappe. Weniger Neigung.

Farbig markiertes Luftbild zeigt den Verlauf Geh-/Radweg-Führung entlang Westanschluss und Querspangen

Variante 4.1:

Geh-/Radweg beidseitig entlang Westanschluss

Beidseitig des Westanschlusses Gehwege und Radfahrstreifen. Querspangen mit einseitigen Gehwegen. Nicht barrierefrei.

Eine farbig markierte Luftaufnahme zeigt den Verlauf von Geh-/Radweg-Führung südlich entlang des Westanschlusses

Variante 4.2:

Geh-/Radweg südlich entlang Westanschluss

Gemeinsamer Geh- und Radweg entlang des Westanschlusses. Vor der Querung der Dill über separate Brücke.